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Einmal im Jahr zeigt Deutschland Solidarität. Betonung auf „zeigt“. Am 10. Juli 2023 zelebriert Deutschland den „Wir Juden Tag.“ Und von da an jährlich.

Als Zeichen gegen Antisemitismus? Ja, aber nicht nur.

Als Teil der Vergangenheitsbewältigung? Natürlich, auch.

Zwei Gründe stehen im Vordergrund

1.   Es ist Zeit für ein Signal.

 

Ein massives, weithin sichtbares Stopp-Signal. Gerichtet an Antisemiten von Links und Rechts, Islamisten aller Couleur und an radikale Palästinenser. Sie sind eine Minderheit, aber mit ihren Anschlägen, Übergriffen und Parolen wirken sie gesellschaftspolitisch toxisch, sorgen im Ausland für Unruhe und schaden dem guten Image Deutschlands.  

Diese Gruppen müssen verstehen: Antisemitismus und jeder Angriff auf den Artikel 1 des Grundgesetzes werden in Deutschland nicht geduldet.

2.   Es ist Zeit für einen Aufbruch.

 

Ein Aufbruch in eine neue Normalität, in der Chanukah mit gleicher Selbstverständlichkeit gefeiert wird wie Weihnachten. In der Davidsterne mit gleicher Normalität an der Halskette getragen werden wie das Kreuz. In der die Vergangenheit nicht vergessen wird, aber entpathologisiert eine neue gedeihliche Zukunft erlaubt. Ein Tag der Solidarität mit den Juden in Deutschland manifestiert diesen Aufbruch auf vornehme und glaubwürdige Weise.

 

Warum am 10. Juli?

1945 fand an diesem Tag in Dresden die erste Theateraufführung nach dem Krieg statt. Gezeigt wurde Lessings "Nathan der Weise". Ein wunderbares Symbol für Toleranz, Aufklärung und den Aufbruch in eine neue, friedliche, rechtsstaatliche und freiheitliche demokratische Zeit. Wahrlich wert, verteidigt zu werden.

Was passiert am Wir Juden Tag?

 

Viel. Was immer Phantasie und Engagement hergeben. Und unter dem Hashtag #heutesageichschalom hochgeladen wird.

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Das Pilotprojekt 2022.

Organisiert von

„Jüdisches Leben Kraichgau e.V. 

Beispiele

In der Stadtmitte einen Davidstern aus Menschen bilden *)

Davidsterne aus Armen / Autos / Rudern /Skiern / Angeln u.a.m. bilden

Autokorsos mit Davidstern-Fahnen *)

Kundgebungen *)

Infostände *)

Interviews in Radio – und TV-Sendern

Private Einladungen zu einem jüdischen Dinner

Restaurants mit jüdischen Spezialitäten auf der Menükarte

Den ganzen Tag mit „Schalom“ grüßen

Ins Theater zu „Nathan der Weise“

Quiz-, Mal- und Aufsatzwettbewerbe in Schulen

Geführte Online-Ausstellungen mit www.wir-juden.com

T-Shirts mit Davidstern tragen

Kreative Davidsterne an Halsketten

Buttons mit Davidstern

Fähnchen mit Davidstern am Auto

Davidsterne auf Fenstern

Davidsterne im Garten aufgestellt

Postkarten mit Davidstern versenden

Emails mit Davidstern versenden

Pflastermalereien *)

Kreative oder einfache Davidsterne an Halsketten oder am Revers

Das Logo

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in E-mail-Signaturen verwenden

*) Bitte bei Behörden anmelden

Wer sollte mitmachen?

Schulen, Behörden, Kirchen, Vereine, Bundeswehr, Polizei, Privatpersonen Ministerien, Standesverbände, Medien, Parteien, Parlamente, Volkshochschulen und der Rest der Republik.

Wer organisiert den Wir Juden Tag?

Der 10. Juli ist ein „Open-Source“–Tag und hat viele Organisatoren. Lediglich die Initiative ging vom Münchner "Demokratie und Information e.V." (DEIN) und der Website „Wir Juden“ aus. Hier bündeln wir die Ideen und Zustimmungen.

Bitte markieren Sie 

Bitte informieren Sie uns unverbindlich im obigen Notizfeld, wenn Sie sich am
Wir Juden Tag aktiv beteiligen möchten.   

Danke. Ist abgeschickt.