Die Igbo in Nigeria führen ihre Herkunft auf den althebräischen Stamm "Gad" zurück. Gad war der 7.Sohn des hebräischen Urvaters Jakob. Die Überlieferung der Igbos korrespondiert verblüffend genau mit Genesis 46:15-18 und 26:16:18. Ihr Siedlungsgebiet liegt im Südosten Nigerias.

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Jahrelang übte die nigerianische Regierung Druck auf die hebräischen Igbo aus. Deren Zusammenhalt und Identität wurden dadurch gestärkt. Mehr noch – immer mehr Nigerianer bekennen sich wieder zum Judentum.

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Bar-Mizwah-Feier eines Igbo-Jungen

Igbo-Häuptling Chukwuemeka. Auf seinem Talar: hebräische Buchstaben und ein Davidstern.

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Israelischer Entwicklungshelfer vor Igbo-Synagoge

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Spannend für Archäologen, Ethnologen und Historiker: die vielen Igbo Treppenpyramiden. Sie ähneln sehr den ägyptischen Pyramiden gleicher Bauart in Saqqara. Ihre Entstehung wird auf ca. 2.650 Jahre BC geschätzt.

Ethnologen sehen sie in einer  Reihe von Beweisen, wonach die Igbo als ursprünglich althebräischer Stamm über Ägypten nach Westafrika kamen.  

Einer der Gründe für das Wachstum der Igbo-Hebräer liegt in der relativen Fortschrittlichkeit in der Gestaltung ihres Gemeindelebens. Dazu gehören unter anderem mehr Frauenrechte als in der nigerianischen Mehrheitsgesellschaft.

 

Das Phänomen des rasch wachsenden Zulaufs zu den jüdischen Gemeinden in Afrika wird von einem neu gegründeten Lehrstuhl an der London School of Economics untersucht.

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Igbo-Rabbinerin

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Igbo-Demonstration für das christliche Biafra

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Prozession von Igbo-Priestern

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Igbo-Familie

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Präsentation einer neuen Thorarolle

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„Ndi Igbo“ bedeutet „Altes Volk“. Ein Hinweis auf die „antike“ Herkunft. Im Sprachgebrauch haben sich viele hebräische Begriffe erhalten, darunter für den Schabbat „Asaa bu taa“ oder für Engel „Chere ubim“ (Cherubim). Die wörtliche Übersetzung lautet: Beschütze mein Haus. Genau das taten die Cherubim.

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Igbo-Lehrer beim Hebräisch-Unterricht

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Igbo-Häuptling

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Die Igbo bewahren ihre kriegerische Kultur und Tradition. In ihrer Geschichte waren Sie immer wieder gezwungen, sich zu verteidigen.

Während der Sklaverei waren sie die Anführer von Rebellionen. Noch heute finden die traditionellen Wettbewerbe im Ringkampf statt.

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Igbo-Mädchen im israelischen Militär